Ausrüstung

Ich fotografiere und filme seit frühester Jugend. Angefangen hat alles mit Diafilmen und einer analogen Spiegelreflexkamera von Canon. 2007 habe ich dann auf digitale Kameras umgestellt.

In vielen Jahren - auf teilweise sehr extremen Expeditionen - stellte sich sehr schnell heraus, welches Equipment etwas taugt und welches nicht. Heute weiß ich genau, was funktioniert und was nicht. Man könnte auch einfach die Jungs und Mädels von AC-Foto fragen, die wissen das auch;-)

Ich fotografiere & filme in 4K mit einigen Canon EOS 1D C (Cinema) Kameras und entsprechenden Objektiven, so z.B.:

Sigma 15mm f/2.8 EX DG Diagonal Fisheye: Eine meiner Lieblings-Unterwasserlinsen. Unglaublich scharf und farbtreu.

Canon 16 - 35mm f/4.0L IS USM:
Mein Standard-Weitwinkel. Super, wenn es nah ran geht und sehr gut für Unterwasser.

Canon 24 - 105mm f/4.0L IS USM:
Gutes Objektiv zum Filmen und ein ganz gutes »Immer drauf«.

Canon 50mm f/1.2L USM: Mein Liebling, wenn es um Menschen geht. Der Bokeh-Effekt ist der Wahnsinn. Es entstehen einzigartige Bilder und die Schärfe ist gigantisch.

Canon 100mm f/2.8L IS USM Macro:
 Super Makro-Linse mit sehr guten Portrait-Eigenschaften. Leichtgewicht und scharf.

Canon 70 - 200 f/2.8L IS II USM: Meine Lieblings Wildlife Linse. Für fast alle Situationen vom Boot, aus dem Jeep oder direkt aus der Hand geeignet. Damit entstehen eine Vielzahl meiner Tieraufnahmen. Ausgezeichnete Schärfe für ein Zoom-Objektiv. Ich würde sagen, mindestens 50% meiner Tier-Bilder sind mit dieser Linse fotografiert.

Canon 400mm f/2.8L IS II USM: Die dicke Berta - Ich liebe diese Linse! Wenn man nicht nah genug an Tiere herankommt, ist dieses Super-Tele angesagt. Nicht ganz leicht und sehr speziell, aber die fantastische Bildqualität, selbst mit Konvertern, lässt einen das Gewicht fast vergessen. Super für Sport, Action und auch Menschen auf Distanz.

Canon EF 1.4x & 2x III Extender: Für besonders scheue Tiere (und Menschen). Wobei ich immer versuche, max. den 1.4x Konverter zu verwenden. Es gibt aber Situationen, in denen man um den 2er nicht herumkommt. Die Bildqualität ist gut, auch mit einem Zoom-Objektiv.

All meine Objektive statte ich mit Filtern von B & W aus. Dringend empfohlen, denn das hat mir schon drei Linsen gerettet. Lieber einen neuen Filter kaufen, anstatt das teure Objektiv nach einem Kratzer auf der Frontlinse wegzuschmeißen.

Ich überziehe meine Objektive nach Möglichkeit mit einem Neopren-Schutz von Lenscoat. Das schützt, tarnt, fasst sich gut an und ist auch bei minus 20 Grad gut zu gebrauchen.

Mein Light Craft Workshop Fader ND Digi Pro-HD 82mm - LCW Variable Neutral Density Filter ist perfekt für´s offenblendige Filmen und für Langzeitbelichtungen von Wasserfällen, Wellen, usw.. 82mm und verschiedene Reduzier-Ringe von KIWI lassen mich den Filter auf fast allen Objektiven verwenden. Funktioniert am besten mit einer Gummi-Gegenlichtblende.

Die Canon EOS 1D C ist für mich die optimale Kamera. Ob auf Expeditionen im Eis, in feuchten und heißen Dschungeln, Unterwasser oder in staubigen Wüsten. Diese Kamera tut ihren Dienst. Super Bildqualität, schnell & einfach zu bedienen Das ist auch der Grund, warum ich mit Canon arbeite. Mir gefällt außerdem die Haptik und Optik. Am besten gefällt mir ihre Variabilität: Ich habe eine Kamera für Action, ruhige Momente und zum Filmen in 4K. Geniales Konzept!

Meine 1D C benutze ich unter Wasser in einem Gehäuse von Seacam. Damit kann ich ausnahmslos alle Funktionen der Kamera - auch Unterwasser - bedienen. Die Fertigungsqualität und Ergonomie des Gehäuses ist herausragend.

Ich verwende unter Wasser zwei Blitz/Lampenkombinationen (Fusion 160) von Subtronic mit Carbon-Blitzarmen und Akkus. Damit ist das Gehäuse perfekt austariert und lässt sich sehr komfortabel benutzen. Außerdem kann ich Unterwasser entscheiden, ob ich Lampen zum Filmen oder Blitze zum Fotografieren brauche.

Über Wasser benutze ich einige Canon 600 EX-RT Blitze, die zusammen mit dem ST-E3-RT Transmitter viel Kreativität zulassen. Das entfesselte Blitzen ist für mich ein geniales Prinzip für einzigartige Bilder.

Ich benutze ein Carbonstativ von Gitzo (GT2543L) - die Qualität ist herausragend.

Meine Lieblingsstativköpfe sind die Really Right Stuff BH-55 & BH-40 Ballheads - schwer, aber super verarbeitet und die halten garantiert! Außerdem benutze ich einen Jobu leichten Tele-Neiger für die 400er Linse und einen Manfrotto PRO Fluid Videoneiger zum Filmen.

Zum Filmen verwende ich einige Eigenbau Kamera-Slider und Kleinteile von Novoflex, für den Kino-Effekt. Als Zweitstativ und auch für die entfesselten Blitze ist mein Joby Gorillapod Focus immer dabei. Ein großartiges Spielzeug! Zum Filmen verwende ich ab und zu auch ein XT1000 Schwebestativ / Steady Cam von Zolinger.

Speicherkarten verwende ich ausschließlich von der Firma SanDisk. Überwiegend die SanDisk Extreme Pro CF, SD & MiniSD Karten (bis zu 256 GB). Super robust und tolle Qualität. Auf meinen Expeditionen muss ich mich gerade auf solche kleinen Details zu 100% verlassen können. Diese Karten haben mich noch nie im Stich gelassen. Selbst in gefluteten Unterwassergehäusen, bei minus 30 Grad oder plus 50 Grad Celsius und 100% Luftfeuchte. Die funktionieren immer!

Als externe Mikrofone benutze ich nach zahllosen Tests das neue RØDE Stereo VideoMic X, das Sennheiser MKE 400 und ein Azden Pro Wireless Lavalier Mic. Alle drei liefern eine gute Sound-Qualität und sind bei Wind natürlich mit den entsprechenden DeadCats zu benutzen.

Meine Kamera-Ausrüstung transportiere ich in verschiedensten Peli-Cases, Zarges-Boxen und einem Tamrac Expedition Rucksack. Das Gute dabei ist: die Ausrüstung kommt heil an - wenn sie denn ankommt. Das Schlechte dabei ist, dass jeder erkennt, dass darin wertvolle Sachen enthalten sind. Eine Kameraversicherung ist dringend empfohlen!

Viele Kleinteile machen mir das Leben als Fotograf und Filmemacher leichter und auch spaßiger, aber keines hat mir mehr Spaß bereitet als meine GoPro HD Hero 4 Black Edition Kamera. Diese Kamera geht immer! Sie ist nahezu unzerstörbar und hat eine super Qualität. Unter Wasser verwende ich sie in einem Aluminium-Gehäuse von UK-Germany. Ich hab sie immer dabei.

Was ich noch ständig benutze:
Kameragurte von SunSniper und Spider Camera Holster, Blasebalg (sehr wichtig!) und Lenspen von Hama, Multitool von Novoflex und Objektiv-Tücher aus Mikrofaser von Kalahari.

Am Ende entscheidet nicht die Ausrüstung, sondern das Können des Fotografen und die Situation über ein gelungenes Bild. Wichtig ist allerdings, dass man sein Equipment zu bedienen weiß.

Wenn Sie das noch nicht wissen, erkläre ich es Ihnen gern in einem meiner Kamera- oder Filmkurse, auch One to One. Dabei spielt es keine Rolle, welche Kamera oder welchen Umfang an Ausrüstung Sie besitzen. 

Ganz am Ende bleibt dann nur noch eine Frage, die man sich stellen muss: 

Wie weit würden Sie gehen, für das perfekte Bild?