Warum eigentlich NoseBrokeProductions?

2007 war ich auf einer Expedition in Mittelamerika unterwegs. Bei einem schweren Surf-Unfall in El Salvador wäre ich fast gestorben. In der Zeit nach dem Unfall durfte ich lange Zeit nicht fliegen. Meine aufgezwungene Freizeit verbrachte ich mit einem Nasen-Gesichts-Gips und einer Kamera.
Der Beginn einer Sucht nach immer neuen Bildern...

Seit dem wurde ich vom giftigsten Tier Europas (dem Petermännchen) in die Hand gestochen, von Haien gebissen und meine Füße von Würmern durchbohrt. Ich wurde von Lamas bespuckt, von Elefanten angerempelt und fast von einer Kokosnuss erschlagen… 
Meine Tieraufnahmen mache ich ausnahmslos in freier Natur - und die ist nun mal unerbittlich.

Einige meiner Bilder entstehen mit viel Schweiß und Blut - im wahrsten Sinne des Wortes. Viele mit erfrorenen Fingern, blauer Lippe und schmerzendem Rücken. Das Wichtigste dabei ist immer der Respekt dem Fotomotiv gegenüber. Selbst für ein gutes Bild überschreite ich niemals die Toleranzgrenze des Tieres.

NoseBrokeProductions klingt gefährlich? - Ist es manchmal auch.